Newsletter: Zürich und die E-ID, Tor-Karte, GnuPG, ZeTeCo

Das «Update» ist der monatliche Newsletter der Digitalen Gesellschaft. Die Themen der Juniausgabe sind: Der Kanton Zürich kümmert sich um die E-ID, Aktualisierte Karte zur Tor-Benutzung, Aufruf zur Unterstützung von GnuPG, Maker+Hacker-Camp ZeTeCo in Schaffhausen vom 21. bis 24. Juli und ein Hinweis auf unseren Netzpolitischen Zmittag in Zürich und neu auch in Bern.

IP-Telefonie: Swisscom setzt Kunden mit rechtswidrigem Ultimatum unter Druck

Am Freitagabend habe ich einen Anruf von Swisscom erhalten, in dem mir gesagt wurde, es gebe für die Umstellung auf IP-Telefonie ein „Ultimatum“ bis zum 31.12.2017 — mein ISDN könne ich schon behalten, es würde nach dem 31.12.2017 einfach nicht mehr funktionieren. Dieses Vorgehen der Swisscom scheint ein klarer Verstoss gegen die betreffende Regelung in der Fernmeldeverodnung zu sein, wo eine Übergangsfrist bis mindestens Ende 2021 vorgeschrieben wird. Unterdessen gilt es zu klären, ob die heutigen IP-Telefonie-Angebote eine ausreichende Qualität der Sprachübertragung sicherstellen.

Tor usage worldwide: The Anonymous Internet

Tor is an anonymity network consisting of over 7000 servers that enable secure internet usage, available as a free and open source software. Each day, over two million users connect to the network. Today, we release a new version of the well-known infographic «The Anonymous Internet» with the newest available data. This cartogram shows the usage of the Tor network per country in both absolute usage and relative to the country’s number of internet users.

Meeting Snowden – Wie kann die Demokratie gerettet werden?

Anfang diesen Jahres besuchte ein Artefilmteam Edward Snowden in Moskau und lud die isländische Piratin Birgitta Jónsdóttir und den US-amerikanischen Professor und Präsidentschaftskandidaten Larry Lessig zum gemeinsamen Gespräch. Das Thema dass alle drei beschäftigt ist ein funktionierendes Zukunftsmodell einer Demokratie.

E-Voting auf Biegen und Brechen

Kürzlich meldete der Bundesrat, dass ab 2018 E-Voting in den meisten Kantonen flächendeckend eingeführt wird. Das klingt zeitgemäss. E-Voting ist jedoch für demokratische Entscheidungen ungeeignet und gefährlich – aus verschiedenen Gründen. Ein Standpunkt, erschienen in der WOZ.

Gestalte die Digitale Gesellschaft mit

Eine der Stärken der Digitalen Gesellschaft ist die enge Zusammenarbeit von u.a. Informatikern und Juristinnen. Dieses Fundament möchten wir weiter ausbauen. Daher freuen wir uns über mehr aktive Personen aus weiteren Berufsfeldern und eine stärkere Vertretung von Frauen.