«Stellt immer wieder provokative Fragen zum NDG»

Digitale Gesellschaft ist in weit über hundert Dokumenten in den Datenbanken des Geheimdienstes verzeichnet

Digitale Gesellschaft ist in weit über hundert Dokumenten in den Datenbanken des Geheimdienstes verzeichnet

Die Digitale Gesellschaft ist in den Datenbanken des Geheimdienstes in weit über hundert Dokumenten verzeichnet. Bei den Dokumenten handelt es sich um Vernehmlassungsantworten, Berichte, Zeitungsartikel, Protokollen und Informationen zu unseren Beschwerden gegen die Vorratsdatenspeicherung und die Kabelaufklärung. Der Umfang geht weit über die Aufgaben des Nachrichtendienstes hinaus.

Überwachungsgesetz BÜPF

Ausdehnung des Geltungsbereichs gemäss Bundesverwaltungsgericht rechtswidrig

Ausdehnung des Geltungsbereichs gemäss Bundesverwaltungsgericht rechtswidrig

Bereits einen Monat nach Inkrafttreten des neuen Überwachungsgesetzes BÜPF hat die zuständige Überwachungsbehörde 2018 den Geltungsbereich nach eigenem Gutdünken ausgedehnt und auch E-Mail-Anbieterinnen als Fernmeldedienstanbieterinnen eingestuft. Nun hat das Bundesver­waltungsgericht eine entsprechende Verfügung aufgehoben.

Auswertung von Handy- und Computerdaten

Unverhältnismässiger Eingriff in die Privatsphäre von Flüchtlingen

Unverhältnismässiger Eingriff in die Privatsphäre von Flüchtlingen

Behörden sollen künftig auf Handy- und Computerdaten von Asylsuchenden zugreifen können. Die Staatspolitische Kommission des Nationalrates (SPK-N) hat einen entsprechenden Gesetzesentwurf vorgelegt. Die Digitale Gesellschaft lehnt die Vorlage ab, denn sie ist rechtsstaatlich und aus Sicht des Datenschutzes höchst bedenklich.

Pornografie im Netz

Vorstoss fordert Ausweispflicht auf Pornoportalen – oder Netzsperren [Update]

Vorstoss fordert Ausweispflicht auf Pornoportalen - oder Netzsperren [Update]

Ein Vorstoss im Nationalrat fordert Netzsperren im Internet, falls Anbieter von pornografischen Inhalten ihre Benutzer nicht authentifizieren. Mit dieser Massnahme soll Jugendlichen unter 16 Jahren den Zugang zu solchen Angeboten verhindert werden. Diese sind jedoch – auch für diese – nicht illegal. Eine Authentifizierung ermöglicht es den Portalen, umfangreiche Persönlichkeitsprofile anzulegen.

Neue Dokumente Dank dem Öffentlichkeitsgesetz

Seit 2012 gab es vier Konzepte für eine E-ID in der Schweiz [Update]

Seit 2012 gab es vier Konzepte für eine E-ID in der Schweiz [Update]

Bundesrat und Parlament möchten bekanntlich eine elektronische Identifizierung (E-ID) in der Schweiz einführen. Zum Gesetzesvorhaben gibt es eine umfangreiche Dokumentation. Wer etwas tiefer ins Thema einsteigt, stösst aber bald auf Lücken: Es gab seit 2012 vier Konzepte für eine E-ID. Via Öffentlichkeitsgesetz konnten einige weitere Dokumente beschafft werden. Der Artikel vom September 2019 wird daher neu veröffentlicht.

Gemeinsame Erklärung an Bundesrat Berset und das Bundesamt für Gesundheit BAG

Grundrechtliche Forderungen an eine «Contact Tracing»-App

Grundrechtliche Forderungen an eine «Contact Tracing»-App

Die vom Bundesrat auf den Weg gebrachte Contact Tracing-App berücksichtigt die Forderungen der Wissenschaft und der Zivilgesellschaft bezüglich Privatsphäre und Datenschutz weitgehend. Dennoch bleiben wichtige Fragen offen. Dies stellen Amnesty International, die Digitale Gesellschaft und die Stiftung für Konsumentenschutz in einer gemeinsamen Erklärung an Bundesrat Berset und das Bundesamt für Gesundheit BAG fest.

Dienstag, 5. Mai 2020

Gemeinsames Mittagessen nun im Online-Pub

Gemeinsames Mittagessen nun im Online-Pub

Alle Restaurants sind zu und die Treffen abgesagt. Um dem Social Distancing entgegenzuwirken, führen wir seit einigen Wochen unseren Stammtisch virtuellen und wöchentlich durch. Nun ziehen wir im Mai auch mit dem Mittagessen – immer am ersten Dienstag im Monat – nach. Wir treffen uns zum ersten mal am 5. Mai ab 12.00 Uhr zum ungezwungenen Netzpolitik-Zmittag in unserem Online-Pub. Bitte Sandwich selber mitbringen…

Donnerstag, 7. Mai und Sonntag, 7. Juni 2020

Kurse zur Digitalen Selbstverteidigung im Rahmen von «7at7»

Kurse zur Digitalen Selbstverteidigung im Rahmen von «7at7»

Das Coronavirus hat den Start der neuen Veranstaltungsreihe «7at7» verzögert. Nun geht es virtuell anstatt an der Langstrasse 200 in Zürich los. Wir starten mit zwei Kursen zur Digitalen Selbstverteidigung am 7. Mai und 7. Juni 2020.