Ratgeber

Eine kurze Anleitung zur digitalen Selbstverteidigung

Eine kurze Anleitung zur digitalen Selbstverteidigung

Das neue Nachrichtendienstgesetz erlaubt dem Schweizerischen Geheimdienst ein umfassendes Abhören und Durchsuchen unserer Internetkommunikation. Auch Google, Facebook und Microsoft bieten ihre kostenlosen Dienste nicht selbstlos an. Und zusätzlich sind auch Kriminelle an möglichst vielen Personendaten interessiert. Zusammen mit der WOZ und dem CCC-CH haben wir daher einen Ratgeber zur Digitalen Selbstverteidigung erstellt. Dieser soll den LeserInnen ermöglichen, die Privatsphäre im Internet mit einfachen Mitteln besser zu schützen.

Glasfaserausbau

Kleinkrämerische Schweiz, weitsichtiges Schweden, Initiative im Kanton Zürich

Kleinkrämerische Schweiz, weitsichtiges Schweden, Initiative im Kanton Zürich

Währenddem in der Schweiz gestritten wird, ob die Swisscom verpflichtet werden soll, sämtliche Internetzugänge auf mindestens 10 Mbit/s anzuheben, baut Schweden das Glasfasernetz in alle Ecken des riesigen Landes weiter aus. Eine kantonale Initiative fordert den flächendeckenden Glasfaserausbau nun für Zürich.

Massenüberwachung durch den Geheimdienst

Digitale Gesellschaft erhebt Beschwerde gegen die Kabelaufklärung

Digitale Gesellschaft erhebt Beschwerde gegen die Kabelaufklärung

Das neue Nachrichtendienstgesetz (NDG) ermöglicht die so genannte Kabelaufklärung: Der Geheimdienst erhält damit Zugriff auf die Kommunikation über internationale Glasfaserkabel. Wir alle in der Schweiz werden jedoch überwacht, denn es gibt kein schweizerisches Internet. Die Menschenrechte gelten im Übrigen universell und nicht allein für Menschen in der Schweiz. Die Digitale Gesellschaft erhebt deshalb Beschwerde gegen die Kabelaufklärung.

Surveillance de masse par le Service de renseignement

La Société Numérique dépose plainte contre l’exploration du réseau câblé

La Société Numérique dépose plainte contre l’exploration du réseau câblé

L’exploration du réseau câblé instaure un état de soupçon généralisé. Qui utilise Internet ou téléphone sera surveillé. Il s’agit d’une mesure de surveillance de masse sans motivation particulière qui viole gravement le droit fondamental à la sphère privée. L’exploration du réseau câblé rend le secret professionnel et le secret médical irréalisables. Elle enfreint la présomption d’innocence et le principe de proportionnalité. C’est pourquoi la Société Numérique dépose plainte contre l’exploitation du réseau câblé et l’exploitation déjà en vigueur des satellites et communications radio.

Sorveglianza di massa da parte dei servizi segreti

Società Digitale ha depositato un ricorso contro l’introduzione dell’esplorazione dei segnali via cavo

Società Digitale ha depositato un ricorso contro l’introduzione dell’esplorazione dei segnali via cavo

Con l’esplorazione dei segnali via cavo, tutti e tutte si ritrovano sospettati: viene sottoposto a sorveglianza chiunque utilizzi Internet per navigare o per telefonare. Si tratta di una immotivata sorveglianza di massa che si traduce in una pesante violazione del diritto fondamentale alla privacy. Il segreto professionale di avvocati, medici e giornalisti viene di fatto vanificato. L’esplorazione dei segnali via cavo viola il principio di presunzione di innocenza e quello di proporzionalità. Per questo Società Digitale ha depositato un ricorso contro l’esplorazione dei segnali via cavo, così come contro lo sfruttamento già in vigore dei segnali satellitari e delle comunicazioni radio.

New infographic

Tor usage worldwide: The Anonymous Internet

Tor usage worldwide: The Anonymous Internet

Tor is an anonymity network consisting of over 7000 servers that enable secure internet usage, available as a free and open source software. Each day, over two million users connect to the network. Today, we release a new version of the well-known infographic «The Anonymous Internet» with the newest available data. This cartogram shows the usage of the Tor network per country in both absolute usage and relative to the country's number of internet users.

Vorreiterrolle auf unsicherem Terrain

E-Voting auf Biegen und Brechen

E-Voting auf Biegen und Brechen

Kürzlich meldete der Bundesrat, dass ab 2018 E-Voting in den meisten Kantonen flächendeckend eingeführt wird. Das klingt zeitgemäss. E-Voting ist jedoch für demokratische Entscheidungen ungeeignet und gefährlich – aus verschiedenen Gründen. Ein Standpunkt, erschienen in der WOZ.

Diversität

Gestalte die Digitale Gesellschaft mit

Gestalte die Digitale Gesellschaft mit

Eine der Stärken der Digitalen Gesellschaft ist die enge Zusammenarbeit von u.a. Informatikern und Juristinnen. Dieses Fundament möchten wir weiter ausbauen. Daher freuen wir uns über mehr aktive Personen aus weiteren Berufsfeldern und eine stärkere Vertretung von Frauen.

Vernehmlassung

Stellungnahme zur geplanten staatlichen elektronischen Identifikation

Stellungnahme zur geplanten staatlichen elektronischen Identifikation

Der Bundesrat plant eine staatliche elektronische Identifikation einzuführen. Diese Aufgabe soll an private Unternehmen und Organisationen ausgelagert werden, welche hierzu zertifiziert werden. Zudem möchte er einen Anwendungsbereich schaffen, der vom Online-Shop bis zu E-Government reicht. Mit beiden Stossrichtungen drohen sich alte Fehler zu wiederholen – und das Recht auf Privatsphäre ausgehöhlt zu werden.

Opendata

Neue Visualisierung von Lobbywatch online

Neue Visualisierung von Lobbywatch online

Nach einem Jahr Vorarbeit ist seit heute eine neue Visualisierung der Lobbyverbindungen in der Schweizer Politik online: Auf lobbywatch.ch ist auf einen Blick ersichtlich, wer im Bundeshaus wessen Interessen vertritt. Darüber hinaus stehen das Datenmodell, der Sourcecode und auch die Daten über eine Schnittstelle zur Verfügung.