Petition eingereicht

13’961 Menschen fordern wirksamen Schutz vor Online-Betrug

13'961 Menschen fordern wirksamen Schutz vor Online-Betrug

Plattformen wie YouTube, Instagram oder TikTok verdienen Milliarden mit betrügerischer Werbung. 13’961 Personen fordern nun Bundesrat Albert Rösti auf, dagegen vorzugehen. Der Konsumentenschutz und die Digitale Gesellschaft haben heute dazu eine Petition überreicht. Gemeinsam mit den Unterzeichner:innen verlangen sie klare Regeln, besseren Schutz und ein Ende dieses Milliardengeschäfts.

Android wird eine geschlossene Plattform

Android ist bedroht: Google will unsere Smartphones abriegeln

Android ist bedroht: Google will unsere Smartphones abriegeln

Google schränkt den Zugang zu Apps ein und versucht so, Android – historisch ein offenes System – in eine streng kontrollierte Plattform zu verwandeln. Damit baut Google seine ohnehin schon übermässige Macht weiter aus. Diese Entwicklung gefährdet freie Software, unabhängige Alternativen und die Nutzungsfreiheiten auf unseren Smartphones. Sie stellt ein ernsthaftes Risiko für unsere digitalen Dienste und die Souveränität der Schweiz dar. Die Digitale Gesellschaft wehrt sich dagegen.

Winterkongress 2026 ausverkauft

Über 530 Personen diskutierten über Digitalisierung, Grundrechte und Teilhabe

Über 530 Personen diskutierten über Digitalisierung, Grundrechte und Teilhabe

Der Winterkongress 2026 der Digitalen Gesellschaft ist nach zwei Tagen in der Roten Fabrik erfolgreich zu Ende gegangen: Die neunte Ausgabe des Community-Kongresses brachte über 530 Teilnehmende aus Zivilgesellschaft, Politik, Wissenschaft und Kultur zusammen. Gemeinsam wurde über digitale Infrastruktur, Regulierung, Sicherheit, Datenschutz und demokratische Teilhabe diskutiert. Viele Beiträge wurden aufgezeichnet und werden nach dem Kongress veröffentlicht.

Fünf Forderungen für eine wirksame Regulierung der Plattformen

Schluss mit der Ohnmacht

Schluss mit der Ohnmacht

Der Entwurf des neuen Gesetzes über Kommunikationsplattformen und Suchmaschinen (KomPG) ist ein wichtiger Schritt, reicht aber nicht aus. Die Digitale Gesellschaft, AlgorithmWatch CH, die Stiftung für Konsumentenschutz und Opendata.ch fordern substanzielle Nachbesserungen. Ziel ist eine Regulierung, die Grundrechte, Selbstbestimmung und demokratische Öffentlichkeit wirksam schützt, statt die Logik der Klickökonomie weiter zu zementieren.

Massiver Rückschlag für die freie und demokratische Gesellschaft

Noch mehr Überwachung durch den Geheimdienst

Noch mehr Überwachung durch den Geheimdienst

Noch mehr Instrumente zur Überwachung, noch mehr Überwachte: Der Bundesrat will die Schweizer Bevölkerung noch stärker kontrollieren. Die Ausweitung wird den «Chilling effect» in der Gesellschaft verstärken, der Menschen von politischem und zivilgesellschaftlichem Engagement abhält. Die Digitale Gesellschaft kritisiert diese bedenkliche Entwicklung, sie steht einer freien und demokratischen Gesellschaft entgegen. Statt einem Ausbau der Überwachungsmassnahmen braucht es die Streichung der Kabelaufklärung aus dem Nachrichtendienstgesetz.

Positionspapier digitale Souveränität

Weg von Microsoft 365 und der Amazon-Cloud: Wie wir digitale Souveränität schaffen

Weg von Microsoft 365 und der Amazon-Cloud: Wie wir digitale Souveränität schaffen

Die Digitale Gesellschaft fordert, dass die Schweiz die Kontrolle über ihre digitale Infrastruktur zurückerlangt. Nur ein digital souveränes Land kann Datenhoheit garantieren, selbstbestimmt auf Krisen reagieren und die eigene Wettbewerbsfähigkeit stärken. Dazu muss die öffentliche Hand souveräne Lösungen für Office-Programme einführen und eine unabhängige Cloud-Infrastruktur aufbauen. Genauso wichtig: Die Förderung von Fachkräften für diese Schlüsseltechnologien und die Priorisierung von Open-Source-Software in der Beschaffung. Die Digitale Gesellschaft schlägt Massnahmen dazu vor.

Elektronisches Gesundheitsdossier

Der Bundesrat riskiert Vertrauen der Bevölkerung

Der Bundesrat riskiert Vertrauen der Bevölkerung

Der Bundesrat will das gescheiterte elektronische Patientendossier (EPD) durch ein neues elektronisches Gesundheitsdossier (E-GD) ersetzen – automatisch für alle, zentral beim Bund und ohne ernst gemeinte Freiwilligkeit. Die Digitale Gesellschaft befürwortet die Digitalisierung im Gesundheitswesen, lehnt die neue Vorlage aber entschieden ab. Der Bund schafft nicht Nutzen und Vertrauen für die Menschen, sondern baut riskante Infrastruktur mit enormem Missbrauchspotenzial auf.

Ja zum E-ID-Gesetz

Ein Erfolg der digitalen Zivilgesellschaft

Ein Erfolg der digitalen Zivilgesellschaft

Das E-ID-Gesetz ist ein wichtiger Fortschritt. Dieser wurde mehrheitsfähig gemacht durch das Engagement der digitalen Zivilgesellschaft, die sich für eine staatliche Lösung eingesetzt hat, welche die Privatsphäre, Datensparkeit und Sicherheit priorisiert. Das knappe Ergebnis zeigt jedoch: Das Vertrauen der Bevölkerung in digitale Technologien muss hart erarbeitet werden. Ein Ja zu einem Digital-Projekt gibt es nur, wenn die Zivilgesellschaft miteinbezogen sind und die Bedürfnisse der Menschen im Zentrum stehen.