Stellungnahme Verzögerung E-ID

Es braucht jetzt die Ressourcen für eine starke E-ID

Es braucht jetzt die Ressourcen für eine starke E-ID

Die E-ID verzögert sich auf unbestimmt – ein Rückschlag für das wichtigste Digitalisierungsprojekt des Bundes. Dabei wäre die E-ID gerade im momentanen Zeitfenster wichtig, in welchem Bürger:innen immer öfter mit unsicheren und invasiven Alters- und Identitätsverifikationen konfrontiert sind. Die Digitale Gesellschaft fordert Transparenz über den Prozess, eine schnell verfügbare Offline-Registrierung und dass Bundesrat und Parlament endlich die nötigen Ressourcen sprechen, damit die E-ID so rasch als möglich zur Verfügung steht.

Update Juni 2026

Newsletter zu Massenüberwachung, Identitätszwang, Digitale Souveränität, Eurodac, Netzpodcast, Netzpolitik-Zmittag

Newsletter zu Massenüberwachung, Identitätszwang, Digitale Souveränität, Eurodac, Netzpodcast, Netzpolitik-Zmittag

Das «Update» ist der monatliche Newsletter der Digitalen Gesellschaft. Die Themen der Juni-Ausgabe sind: Revision des Nachrichtendienstgesetzes (NDG), Alters- und Identitätsprüfungen auf Social-Media-Plattformen, Digitale Souveränität in der Lebensmittelversorgung, Eurodac, Netzpodcast zu VÜPF, Google’s KI Übersicht und Auto-Daten

Position zu Alters- und Identitätsverifikation auf Social-Media-Plattformen

Macht Plattformen besser, statt exklusiv!

Macht Plattformen besser, statt exklusiv!

Die Digitale Gesellschaft erachtet Social-Media-Verbote für Jugendliche als nicht zweckmässig. Im Februar 2026 haben wir uns deshalb gegen ein Social-Media-Verbot unter 16 Jahren ausgesprochen. Das vorliegende Positionspapier vertieft die gesellschaftlichen und technischen Risiken der Altersverifikation, zeigt aber gleichzeitig Alternativen für Jugendschutz und bessere Plattformen für alle auf. Und es beleuchtet, was die kommende E-ID in dieser Fragestellung leisten kann und was nicht.