Hoheitliche Aufgabe

Die Schweiz braucht eine vertrauenswürdige staatliche elektronische Identität

Die Schweiz braucht eine vertrauenswürdige staatliche elektronische Identität

Der Bundesrat will die elektronischen Ausweisdokumente privatisieren. Eine E-ID muss jedoch den Bürgerinnen und Bürger dienen. Das Recht auf Privatsphäre – gerade im Internet – muss gestärkt und darf nicht weiter ausgehöhlt werden. Der Vorschlag des Bundes nach privaten staatlichen E-IDs schiesst daher am Ziel vorbei. Am Mittwoch debattiert der Nationalrat das Geschäft.

Private staatliche Identifikation

Bundesrat will elektronische Ausweisdokumente privatisieren

Bundesrat will elektronische Ausweisdokumente privatisieren

Die Digitalisierung schreitet voran. Der Bedarf nach einer benutzbaren und vertrauenswürdigen elektronischen Identität (wie auch Unterschrift) wächst. Eine E-ID muss jedoch den Bürgerinnen und Bürger dienen. Das Recht auf Privatsphäre – gerade im Internet – muss gestärkt und darf nicht weiter ausgehöhlt werden. Der Vorschlag des Bundes nach privaten staatlichen E-IDs schiesst daher am Ziel vorbei: Diese hoheitliche Aufgabe ist vom Bund selber an die Hand zu nehmen.

Update Juni 2017

Newsletter: Zürich und die E-ID, Tor-Karte, GnuPG, ZeTeCo

Newsletter: Zürich und die E-ID, Tor-Karte, GnuPG, ZeTeCo

Das «Update» ist der monatliche Newsletter der Digitalen Gesellschaft. Die Themen der Juniausgabe sind: Der Kanton Zürich kümmert sich um die E-ID, Aktualisierte Karte zur Tor-Benutzung, Aufruf zur Unterstützung von GnuPG, Maker+Hacker-Camp ZeTeCo in Schaffhausen vom 21. bis 24. Juli und ein Hinweis auf unseren Netzpolitischen Zmittag in Zürich und neu auch in Bern.

Vernehmlassung

Stellungnahme zur geplanten staatlichen elektronischen Identifikation

Stellungnahme zur geplanten staatlichen elektronischen Identifikation

Der Bundesrat plant eine staatliche elektronische Identifikation einzuführen. Diese Aufgabe soll an private Unternehmen und Organisationen ausgelagert werden, welche hierzu zertifiziert werden. Zudem möchte er einen Anwendungsbereich schaffen, der vom Online-Shop bis zu E-Government reicht. Mit beiden Stossrichtungen drohen sich alte Fehler zu wiederholen – und das Recht auf Privatsphäre ausgehöhlt zu werden.