Stellungnahme Verzögerung E-ID

Es braucht jetzt die Ressourcen für eine starke E-ID

Es braucht jetzt die Ressourcen für eine starke E-ID

Die E-ID verzögert sich auf unbestimmt – ein Rückschlag für das wichtigste Digitalisierungsprojekt des Bundes. Dabei wäre die E-ID gerade im momentanen Zeitfenster wichtig, in welchem Bürger:innen immer öfter mit unsicheren und invasiven Alters- und Identitätsverifikationen konfrontiert sind. Die Digitale Gesellschaft fordert Transparenz über den Prozess, eine schnell verfügbare Offline-Registrierung und dass Bundesrat und Parlament endlich die nötigen Ressourcen sprechen, damit die E-ID so rasch als möglich zur Verfügung steht.

Digitale Souveränität

Cloud rot, Traktor tot – Digitale Souveränität in der Lebensmittelversorgung

Cloud rot, Traktor tot – Digitale Souveränität in der Lebensmittelversorgung

Alle reden davon – aber was bedeutet das Schlagwort digitale Souveränität in der Realität? In vielen Branchen sind wir digital stark abhängig von Big Tech. Die Digitale Gesellschaft schaut sich verschiedene Bereiche an und beleuchtet Prozesse und ihre Risiken. Als Erstes: die Lebensmittelversorgung. Hier gibt es besonders hohe Risiken: Wenn grosse ausländische Tech-Firmen wollten, käme kaum mehr ein Lebensmittel auf unseren Tisch.

Petition eingereicht

13’961 Menschen fordern wirksamen Schutz vor Online-Betrug

13'961 Menschen fordern wirksamen Schutz vor Online-Betrug

Plattformen wie YouTube, Instagram oder TikTok verdienen Milliarden mit betrügerischer Werbung. 13’961 Personen fordern nun Bundesrat Albert Rösti auf, dagegen vorzugehen. Der Konsumentenschutz und die Digitale Gesellschaft haben heute dazu eine Petition überreicht. Gemeinsam mit den Unterzeichner:innen verlangen sie klare Regeln, besseren Schutz und ein Ende dieses Milliardengeschäfts.

Android wird eine geschlossene Plattform

Android ist bedroht: Google will unsere Smartphones abriegeln

Android ist bedroht: Google will unsere Smartphones abriegeln

Google schränkt den Zugang zu Apps ein und versucht so, Android – historisch ein offenes System – in eine streng kontrollierte Plattform zu verwandeln. Damit baut Google seine ohnehin schon übermässige Macht weiter aus. Diese Entwicklung gefährdet freie Software, unabhängige Alternativen und die Nutzungsfreiheiten auf unseren Smartphones. Sie stellt ein ernsthaftes Risiko für unsere digitalen Dienste und die Souveränität der Schweiz dar. Die Digitale Gesellschaft wehrt sich dagegen.

Bundesgesetz über die Finanzinstitute

Anonymes digitales Bezahlen ermöglichen

Anonymes digitales Bezahlen ermöglichen

Menschen sollen bezahlen können, ohne ihre Anonymität aufzugeben. Auch online. Die Digitale Gesellschaft plädiert in ihrer Vernehmlassungsantwort dafür, dass das Bundesgesetz über die Finanzinstitute (FINIG) auch neue Bezahlmethoden ermöglicht, welche die Privatsphäre der Personen wahren. Anonymes, digitales Bezahlen muss auch in Zukunft möglich sein, ohne dass die Schweizer Bevölkerung dafür auf ausländische Bezahlmethoden zurückgreifen muss.

Justitia.Swiss

«Projekt Justitia 4.0» setzt Ausschreibungsprozess unbeirrt fort

«Projekt Justitia 4.0» setzt Ausschreibungsprozess unbeirrt fort

Das «Projekts Justitia 4.0» will die «erste Hürde genommen haben» und setzt den Ausschreibeprozess unbeirrt fort, obwohl das Bundesverwaltungsgericht noch nicht abschliessend über die aufschiebende Wirkung und die Nichtigkeit der Ausschreibung entschieden hat. In der Zwischenzeit wurden von Nationalrat Jörg Mäder zwei neue Anfragen an den Bundesrat gestellt.

«Crowd-Lobbying» für staatliche E-ID

Wer möchte einen digitalen Schweizer Pass von der UBS, Swisscom oder der Post?

Wer möchte einen digitalen Schweizer Pass von der UBS, Swisscom oder der Post?

Diese Frage betrifft eine zentrale Weichenstellung für die direkte Demokratie: Der Bundesrat will den digitalen Schweizer Pass neu durch private Unternehmen ausstellen lassen. Nach dem Nationalrat hat sich heute die zuständige Ständeratskommission (RK-S) für den historischen Systemwechsel ausgesprochen.

Dokumentation

Meeting Snowden – Wie kann die Demokratie gerettet werden?

Meeting Snowden – Wie kann die Demokratie gerettet werden?

Anfang diesen Jahres besuchte ein Artefilmteam Edward Snowden in Moskau und lud die isländische Piratin Birgitta Jónsdóttir und den US-amerikanischen Professor und Präsidentschaftskandidaten Larry Lessig zum gemeinsamen Gespräch. Das Thema dass alle drei beschäftigt ist ein funktionierendes Zukunftsmodell einer Demokratie.

Crowdfunding für Project R

Startschuss für das Magazin «Republik»

Startschuss für das Magazin «Republik»

Freier Journalismus ist Voraussetzung für eine funktionierende Demokratie. Während dem sich Medienkonzerne vom Journalismus eher verabschieden, entstehen neue Projekte, die komplett auf den Vertrieb über das Internet setzen. Heute lanciert «Projekt R» das Crowdfunding für ihr ambitioniertes Projekt «Republik». Für einen Start sind 750’000 Franken nötig.