LinuxDays Zürich, 8.3.-4.4.2016

Die Studierendenorganisation TheAlternative.ch, der digitale Arm von [project21] bietet regelmässig einfache Einstiegsmöglichkeiten für Linux-AnfängerInnen und Interessierte an der Universität und ETH Zürich. Zum zweiten Mal wird auch ein Kurs speziell für bereits versierte AnwenderInnen angeboten.

Get Linux the easy way – discover and switch to Linux. We start all the way from the bottom. Users already familiar to Linux can jump in at any time to learn more about philosophical aspects as well as technical content. For experts this term: Tiling Window Managers.

free-you-computer-tux-a

More information and free sign up: http://linux.thealternative.ch

Introduction to Free Software

What is digital freedom? Learn who is restricting you right now and how to free yourself.
o 08.03.16 | 17:15-19:00 | Uni Hauptgebäude KOL G 204

Introduction to Linux

Have a look at a completely free operating system and see how it works.
o 10.03.16 | 17:15-19:00 | ETH Hauptgebäude HG D 5.2

Install Events

Interested? Then get started with Linux by installing it on your computer. Bring your laptop and charger to one of the two Install Events and you’ll get help installing Linux on it. Still, it’s important to back up your data before you come, just to be on the safe side.
o Event 1: 15.03.16 | 17:30-20:00 | ETH Hauptgebäude HG E 22
o Event 2: 17.03.16 | 17:30-20:00 | ETH Hauptgebäude HG E 33.1

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4. Februar 2016 hippie

Kinotipp: Democracy – im Rausch der Daten

Solothurner FilmtageGestern feierte «Democracy – im Rausch der Daten» an den Solothurner Filmtagen seine Schweizer Premiere. Der in schwarz-weiss gehaltene Dokumentarfilm zeigt den Gesetzgebungsprozess zur eben abgeschlossenen Datenschutzreform in der EU auf. Er wurde vom anwesenden Schweizer Regisseur David Bernet gedreht.

Wenn Daten das neue Öl sind, dann ist Datenschutz der neue Umweltschutz.
– Jan Philipp Albrecht

Zweieinhalb Jahre ist das Filmteam den ProtagonistInnen Jan Philipp Albrecht, Viviane Reding, den Lobbygruppen und vielen anderen gefolgt. Etwas kurz und in der Reihenfolge durcheinander gerät der letzte Teil, als die Verhandlungen im Trilog mit dem Rat der EU geführt wurde. Diese Verhandlungen der Minister sind – im Gegensatz zum Verfahren in Parlament und Kommission – weitgehend intransparent. Mit dem Film ist dennoch ein äusserst interessantes Lehrstück gelungen, das auch viele Fragen zum Datenschutz beleuchtet. Die Revision des Datenschutzgesetzes steht in der Schweiz ebenfalls an; die EU-Verordnung dürfte die Richtschnur darstellen.

Der Film wird morgen nochmals in Solothurn gezeigt. Ob und wie er weiter zu
sehen sein wird, scheint aktuell noch unbekannt.

David Bernet und Samir

Regisseur David Bernet im Gespräch mit Samir

24. Januar 2016 Kire

Rückblick: 32. Chaos Communication Congress

flickr: t-h-s  CC BY 2.0

Vom 27. bis 30. Dezember fand der mittlerweile 32. Chaos Communication Congress statt. Die Besucherzahlen sind nochmals deutlich angewachsen. Offiziell waren über 13’000 Erwachsene und hunderte Kinder anwesend. Davon halfen über 1’350 Personen aktiv mit, die Riesenveranstaltung zu einem weiteren Erfolg zu machen. Neben fast 200 Vorträgen fanden auch Workshops in vier Räumen und unzählige Treffen statt.

Als kleines Goodie haben wir bei einigen Persönlichkeiten gefragt, wohin sich der digitale Raum weiterentwickeln soll.

Die Stimmung und die Treffen können nicht konserviert werden. Wer die Veranstaltung oder einzelne Vorträge verpasst hat, dem/der sei hier ein kleines und subjektives Best of zusammengestellt. Es lohnt sich auch das Kongressdossier bei Heise einzusehen oder selber im Video-Archiv zu stöbern.

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18. Januar 2016 Simon

Verweigertes Auskunftsrecht zu Vorratsdaten – EDÖB untersucht Praxis der Provider

[Bild: Filmszene aus «Person of Interest» (S01E01)]

Zu den von den Providern aufgezeichneten Vorratsdaten gehören neben Informationen zu den Kommunikationspartnern, den verwendeten IP-Adressen im Internet und den genauen Zeitpunkten der Kommunikation auch der Handystandort. Da moderne Smartphones praktisch permanent mit dem Internet verbunden sind, lassen sich mit den Daten umfangreiche Persönlichkeits- und Bewegungsprofile erstellen. Die Vorratsdatenspeicherung stellt damit einen schwerwiegenden Eingriff in die Grundrechte dar.

Die erhobenen, personenbezogenen Daten unterliegen dem Datenschutzgesetz. Das darin verankerte Auskunftsrecht schafft die notwendige Transparenz bei der Bearbeitung personenbezogener Daten. Der Eidgenössische Datenschutzbeauftragte (EDÖB) hat eigens dazu einen Musterbrief für ein Datenauskunftsbegehren bei den Providern erstellt. Vor einiger Zeit haben wir dazu angehalten, via Datenauskunftsbegehren die eigenen Vorratsdaten anzufordern.

Wurden die ersten Begehren noch pauschal negativ beantwortet, haben die Provider sich zunehmend konkreter zum Sachverhalt geäussert. Zudem konnte ein Teil der Daten aus der Vorratsdatenspeicherung von Nationalrat Balthasar Glättli (Grüne ZH) für eine interaktive Visualisierung verwendet werden.

In der Zwischenzeit haben wir die Argumente der Provider juristisch ausgewertet. Die vorgebrachten Argumente lassen keine umfassende Einschränkung des Auskunftsrechts in Bezug auf die Vorratsdaten zu. Diese Auffassung wurde in der Vergangenheit auch vom EDÖB vertreten. Wir haben ihn daher um Klärung des Sachverhalts mit den Providern gebeten. Die Problematik wurde vom EDÖB aufgenommen. Wir stehen in Kontakt und werden über den Fortgang berichten.

Nachfolgend ist unsere Stellungnahme dokumentiert.

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11. Januar 2016 Kire

Spurenarm surfen mit Chromium

Werbenetzwerke und Social Media-Plattformen folgen uns im Web auf Schritt und Tritt. Geheimdienste rastern unverschlüsselte Kommunikation nach Stichworten, und kommerzielle Suchmaschinen werten unsere Anfragen aus. All diese Informationen ergeben ein umfangreiches, persönliches Profil mit sämtlichen Vorlieben, Neigungen und Interessen. Sie zeigen Krankheiten und unsere Lebenssituation auf. Sie widerspiegeln unser Leben.

Spur im Schnee

Foto: cimddwc, CC by-nc

«Spurenarmes Surfen» verkleinert unseren digitalen Fussabdruck. Für einen einfachen «Grundschutz» ohne Komforteinbusse sorgen ein Werbe-/Trackingblocker, regelmässig gelöschte Browser-Daten und eine alternative Suchmaschine.

Spurenarmes Surfen ist immer auch ein Spagat: Möglichst hohe Sicherheit und Privatsphäre zu erlangen, ohne dabei die Benutzerfreundlichkeit allzu stark einzuschränken. Viele Jahre war Firefox das Mittel der Wahl. Der Browser kann umfangreich konfiguriert und erweitert werden. Entsprechend lassen sich auch für die Privatsphäre wichtige Anpassungen vornehmen. Mittlerweile stellt Chromium eine schlanke Alternative dar. Im folgenden ist dokumentiert, wie ein Gespann aus Firefox mit NoScript, Adblock resp. Ghostery und weiteren, individuellen Einstellungen weitgehend ersetzt werden kann.

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9. Januar 2016 Kire

Update –
der monatliche Newsletter der Digitalen Gesellschaft

Newsletter

Das Update informiert neu monatlich über die wichtigsten Ereignisse. Jetzt gleich abonnieren – und informiert bleiben:

Die angegebenen Daten werden ausschliesslich für den Versand des Newsletters der Digitalen Gesellschaft verwendet. Dieses Abonnement kann jederzeit widerrufen werden.

(Photo: Dennis Skley, CC BY-ND)

30. Dezember 2015 Kire

Let’s Encrypt: Neue Certification Authority in der Praxis

Bereits länger angekündigt, ist das Projekt Let's Encrypt LogoLet’s Encrypt anfangs Dezember in die Public-Beta-Phase übergegangen. Let’s Encrypt wurde von der Electronic Frontier Foundation angestossen und hat sich zum Ziel gesetzt, auf einfache Weise kostenlose Zertifikate für die Verschlüsselung von Webtraffic zur Verfügung zu stellen.

Die Issuing Certification Authority, welche im Hintergrund die Zertifikate generiert (resp. die Signing Requests signiert), ist zusätzlich zum eigenen auch mit dem Root-Key von IdenTrust signiert. Dieses Cross Signing gewährleistet, dass alle gängigen Browser und Betriebssysteme von Beginn an den ausgestellten Zertifikaten vertrauen.

Ein auf dem eigenen Webserver installierter Client sorgt dafür, dass die nötigen Keys und Zertifikate erstellt werden, dass die Registration Authority von Let’s Encrypt den Besitz des Domänen-Namens überprüfen kann und dass der Webserver passend konfiguriert wird. Der offizielle Client basiert auf Python und installiert verschiedene zusätzliche Module; deutlich zuviel Automatismus für den umsichtigen Admin.

Neben dem offiziellen Client existieren jedoch verschiedene weitere Möglichkeiten, Zertifikate von Let’s Encrypt zu beziehen. Eine schlanke Alternative für Linux-Server ist letsencrypt.sh. Das Bash-Script bietet alle nötigen Optionen und hat dennoch keine weitere Abhängigkeiten.

Neben dem Hauptprogramm letsencrypt.sh wird nur noch ein an die eigenen Bedürfnisse angepasstes config.sh benötigt:

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28. Dezember 2015 Kire

Wir machen eine kleine Pause

Werte Leserschaft

Das Jahr 2015 neigt sich dem Ende zu und auch wir legen eine kleine Pause über die Festtage ein. Im kommenden Jahr erwarten die Digitale Gesellschaft und deren Lesern einige spannende Neuerungen, man darf also gespannt sein.

Geniesst die Festtage. Herzlichen Dank für das Mitverfolgen der Schweizer Netzpolitik und man sieht sich auch im neuen Jahr wieder.

Eure Digitale Gesellschaft

24. Dezember 2015 Simon

Merkblatt «Public-WLAN»: Wie ist die rechtliche Situation in der Schweiz?

Public-WLANÖffentliches WLAN etabliert sich in der Schweiz seit geraumer Zeit und ist mittlerweile nicht nur im Firmenumfeld, sondern auch in Cafés, Einkaufszentren und in öffentlichen Einrichtungen, wie Bibliotheken und Schulen, nicht mehr wegzudenken. Freie und einfach zu nutzende öffentliche Internetzugänge sind fördernswert; häufig herrscht bei BetreiberInnen aber Unklarheit zur rechtlichen Situation.

Aus diesem Grund haben wir in einem kurzen Merkblatt für BetreiberInnen von Public-WLANs die wichtigen rechtlichen Aspekte für die Schweiz zusammengefasst. Zusätzlich haben wir für Public-WLAN-BetreiberInnen, NutzerInnen und WebseitenbereiberInnen einige Empfehlungen zusammengestellt, um die allgemeine Sicherheit aller Beteiligten anzuheben.

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20. Dezember 2015 Pascal K.

Überwachung braucht Debatte: Beschlüsse über Hackersoftware der Polizei dürfen nicht geheim sein

Logo Gericht ZürichJetzt sind alle Dämme gebrochen: Strafverfolger sind bereit und willens, Staatstrojaner zur Überwachung einzusetzen. Dabei hat die Kontrolle aber eine entscheidende Lücke: Die Urteile, die den Einsatz bewilligen, gelten als geheim.

Dieser Artikel von Dominique Strebel, Studienleiter an der Journalistenschule MAZ und Präsident von investigativ.ch, ist am 12.12.2015 im Tages-Anzeiger (leider nicht online) erschienen. Der Text wird hier mit freundlicher Genehmigung von Autor und Redaktion veröffentlicht.

Auch Bundesanwalt Michael Lauber würde nicht zögen, «bereits jetzt einen Trojaner zur Überwachung eines Terrorverdächtigen einzusetzen, falls das nötig wäre», wie er unlängst der NZZ am Sonntag sagte. Und die Zürcher Polizei hat letztes Jahr eine Hacker-Software angeschafft, um Staatstrojaner in Computer einzuschleusen.

Alles halb so schlimm, beruhigen die Strafverfolger und der zuständige Zürcher Sicherheitsdirektor Mario Fehr (SP), denn ein Zwangsmassnahmengericht müsse den Einsatz ja bewilligen. Damit sei die rechtsstaatliche Kontrolle garantiert.

Doch diese Kontrolle hat einen entscheidenden Mangel: Zwangsmassnahmengerichte verweigern die Einsicht in ihre Entscheide. So erfährt die Öffentlichkeit zum Beispiel nicht, mit welcher rechtlichen Begründung die Richter der Zürcher Polizei den Kauf der Hacker-Software bewilligt haben, obwohl das Bundesgericht die rechtliche Grundlage für «fraglich» und zahlreiche Strafrechtsprofessoren sie als nicht vorhanden bezeichnen. Erst das revidierte Bundesgesetz bezüglich der Überwachung des Post- und Fernmeldeverkehrs sieht den Einsatz von Staatstrojanern explizit vor. Dieses ist allerdings noch längst nicht in Kraft.

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17. Dezember 2015 Kire

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